Keine Fortführung der deutschen Islamkonferenz

Die Deutsche Islamkonferenz ist ein vom deutschen Innenminister Wolfgang Schäuble initiierter Dialog zwischen dem deutschen Staat und den in Deutschland lebenden Mohammedaner sowie den organisierten Vertretern des Islams in Deutschland. Die Konferenz ist auf einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren angelegt, man kann derzeit aber nicht ausschliessen das es danach einfach weiter geht. 

Es gibt jedoch keinen guten Grund mit den Mohammedanern und den Vertretern des Islams über dessen Integration zu verhandeln. Die Mohammedaner können sich entweder individuell integrieren und anpassen, oder sie wollen es nicht und müssen mit den Konsequenzen leben. Der Staat sollte statt mit Vertretern der Mohammedaner, lieber mit seinen nichtislamischen Bürgern diskutieren, auf welche Art und durch welche Massnahmen die Mohammedaner in Deutschland integriert werden sollen. Ob man den Islam, eine fragwürdige Polit-Religion, überhaupt institutionalisieren und integrieren kann und soll ist eine Frage die getrennt davon diskutiert werden muss. 

Dialoge von der Art dieser Konferenz führen dagegen fast automatisch dazu, dass Forderungen der Islam-Vertreter erfüllt werden, schon damit die Konferenz kein Fehlschlag wird.

Als einen Vorteil der Konferenz kann man allerdings betrachten, dass bedeutende Vertreter des Islams dadurch für liberale und linke Moralisten diskreditiert wurden, und man die Selbstinzenierung als unterdrückte religiöse Minderheit nicht mehr so einfach aufrecht erhalten kann. So hat es der Koordinierungsrat der Muslime abgelehnt, die Prinzipien auf denen das Grundgesetz ruht, als auch für “Muslime” konsensfähig zu bezeichnen.

Weblinks
FAZ: Der Schariavorbehalt
Die Welt: Die Integrations-Euphorie ist verflogen

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